01 nomen nescio

NN

Eine Neuproduktion des Teams um Marina Koraiman 2010

n.n., „nomen nescio“ ((noch) nicht bekannter Name) ist der gängige Platzhalter für den Namen einer Person, die noch zu finden ist - für Vorträge, künstlerische Belange und vieles mehr.

In dieser Form steht „nomen nescio“ für die angesprochene Person, Tänzer und Publikum gleichermaßen.


Der Performance liegt ein gesprochener Text vom Autor, Philosoph und Bewußtseinsforscher Ken Wilber zugrunde, der über das Selbst, die unmittelbare Erfahrung von Lebendigkeit  und die Möglichkeit des Nicht-Dualen sinniert.


Wie ein Mantra öffnet die betörende Stimme von Markus Pfaff den Raum, in dem sich das Bühnengeschehen auf mehreren Ebenen in verschiedenen Höhenniveaus entfaltet.

Mittels Großbildprojektionen werden virtuelle Raumwelten geschaffen, die sich mit echten Bewegungswelten verschränken. In das abstrakte Thema von Raum und Zeit werden visuell/kinetische Konkretisierungen von kultureller Entwicklung eingeschrieben: Tierspuren, Zeichen und Symbole, die Entwicklung unserer heutigen Schrift und deren Beschleunigung bis zum binären Code der Informationstechnologien. Teile dieser Projektionen werden durch die  zwei Körper der Tänzerinnen aufgefangen und verbinden sich somit zu einer dynamischen Symbiose mit der Bewegung.

Der Tanz übersetzt das jeweilige Bildzeichen in Bewegungssprache und Körperenergie. Darüberhinaus befragt die choreografische Struktur das Wesen der Dualität, weniger als einander ausschließende Gegensätzlichkeit denn als Zweiheit im Raum gedacht. Dabei wird mit räumlichen und vor allem zeitlichen Verschiebungen gearbeitet. Bewegung findet nicht nur im einzelnen Tanzkörperuniversum statt sondern auch und vor allem zwischen den Körpern: Kommunikation pur.

Idee, Konzept: Marina Koraiman, Franz Durst

Künstl.Leitung, Choreografie, Kostüme: Marina Koraiman

Tanz & Raum: Ulrike Hager, Marina Koraiman

Licht & Raum: Rainer Kocher

Bild & Raum: Franz Durst

Stimme & Raum: Markus Pfaff

Text: Ken Wilber

Musik: Alvin Lucier, Giancinto Scelsi, Kodo, J.S.Bach, Roij Ikeda, Cecilia Bartoli: Arie Dei Castrati

Tonmix: Günther Gessert

Fotos: Franz Durst


Premiere: 24.April 2010, Posthof, TanztageLabor / Länge: 50 min


Diese Produktion wird unterstützt von: Land OÖ, Stadt Linz, Posthof Linz

Pressestimmen:

Von der Einheit des Seins

Viel Beifall erntete Marina Koraiman für ihr Tabnzstück, das um das Sein, um Dualität und Einheit kreist. In philosophischen Worten, vom Gegensatz Schwarz-Weiß dominierten Großbildprojektionen und virtuellen Räumen, durch die sich 2 Tänzerinnen – die Choreografin und Ulrike Hager – bewegen. Was vom Ansatz her abgehoben klingen mag, offenbart sich als beeindruckende, an Symbolik reiche Darbietung, in der der Tanz, die Ästhetik von Bewegung, im Mittelpunkt stehen. Als geschmeidiges Sichfortbewegen über mehrere Bühnenebenen, szenisch harmonisch variiert, wobei sich nur gen Schluß ein paar Längen einschleichen. Langer, verdienter Applaus.  (kasch)

OÖN, 26.4.2010


„Hallo geehrtes Posthof-Team,

ich war am Samstag bei der Performance "Nomen Nescio" und ich bin schlichtweg begeistert! Es war einfach wundervoll, die Ästhetik und die ausdrucksstarke Kraft der beiden hervorragenden Tänzerinnen zu erleben. Sie haben dazu beigetragen, diesen Abend zu etwas ganz Besonderem für mich und meine Freundin zu machen. Vielen Dank für diese wunderbare Veranstaltung!

Schöne Grüße und noch einen wunderbaren Tag, G. Habring“  Email


Nomen nescio 2009

n.n., nomen nescio (ich weiß/ kenne den namen nicht), ist der gängige platzhalter für den namen der person, die noch zu finden ist- für vorträge, künstlerische belange und vieles mehr.

nach der von linz09 prämierten produktion “montage totale” geht das team um marina koraiman nach quasi tabula rasa an einen neustart.

diaprojektionen, die die entwicklung der schrift von tierspuren über symbole bis zu digitalen bildwelten darstellen und ein mantrisch-philosophischer text von ken wilber schaffen den athmosphärischen rahmen für diese bewegungsgeschichte.

ein work-in-progress für die tanztage 2010.

bewegung & raum: marina koraiman

licht & raum: rainer kocher

bild & raum: franz durst

text & raum: ken wilber

stimme & raum: markus pfaff

musik & raum:  alvin lucier, kodo, giancinto scelsi, johann sebastian bach, cecilia bartoli (arie dei castrati), rioji ikeda

tonschnitt: günther gessert,

diaprojektoren: alexander peschka

foto/grafik: franz durst



Länge: 48 min

Aufführung: 21.11.2009 im Rahmen des Tanzfestivals “luftlinien #2” der cie.off verticality und des Institute Ida der Anton Bruckner Privatuniversität Linz

 

Ermöglicht durch: C.O.V., bm:uk, Stadt Linz, Land Oberösterreich

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Nomen nescio

 

n.n., nomen nescio (ich weiß/ kenne den namen nicht), ist der gängige platzhalter für den namen der person, die noch zu finden ist- für vorträge, künstlerische belange und vieles mehr.

nach der von linz09 prämierten produktion “montage totale” geht das team um marina koraiman nach quasi tabula rasa an einen neustart.

diaprojektionen, die die entwicklung der schrift von tierspuren über symbole bis zu digitalen bildwelten darstellen und ein mantrisch-philosophischer text von ken wilber schaffen den athmosphärischen rahmen für diese bewegungsgeschichte.

 

ein work-in-progress für die tanztage 2010.

 

 

bewegung & raum: marina koraiman

licht & raum: rainer kocher

bild & raum: franz durst

text & raum: ken wilber

stimme & raum: markus pfaff

musik & raum:  alvin lucier, kodo, giancinto scelsi, johann sebastian bach, cecilia bartoli (arie dei castrati), rioji ikeda

tonschnitt: günther gessert

diaprojektoren: alexander peschka

foto/grafik: franz durst

 

 

Länge: 48 min

Aufführung: 21.11.2009 im Rahmen des Tanzfestivals “luftlinien #2” der cie.off verticality und des Institute Ida der Anton Bruckner Privatuniversität Linz

 

Ermöglicht durch:

C.O.V., bm:uk, Stadt Linz, Land Oberösterreich

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marina koraiman
semmelweisstrasse 41
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mob:  +43 664 3014728
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GYROKINESIS
WORKSHOP 1: 3.Mai 2014:  9.30-12.00, 13.00-15.30
/ 4.Mai 2014: 10.00-12.30, 13.30-16.00

WORKSHOP 2: 28./29.Juni 2014: 10.00-12.30, 13.30-16.00

Kosten: 120,-

Ort alle: RedSapata Tabakfabrik, Ludlgasse 19, 4020 Linz. www.redsapata.com

LAUFENDER KURS: montags, 17.15-18.30 Kosten: Einzelstunde 12,- , Zehnerblock 110,-



 

tanzhafen festival 2014:

Performance Day Lentos Kunstmuseum, 24.4.2014, 18.00 Uhr. Eintritt frei: "faszie. eine Werkschau "

Workshop Day AmarDas, 26.4.2014, 11.00-12.30 Uhr: "Dance of Air"

nähere Infos: www.redsapata.com



termine kunst:

ausstellung "TwinTown Art"

21.9.-28.10.2012
alpe-adria-galerie
theaterplatz 3
9020 klagenfurt