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...ist ein improvisatorisches Format zum Thema Tanz / Bewegung im Öffentlichen Raum. Hintergrund bzw. Basisgedanke sind die Erkenntnisse der Quantenphysik und der Biokommunikation, die besagen, dass die allerkleinsten Teilchen - Bestandteile jeglicher Materie - sowohl über Intelligenz als auch über Kommunikationsfähigkeit verfügen.

So wie in Zellen Informationen gespeichert sind, ist auch jeder Ort ein Speicherplatz seiner Geschichte.

In diesem Sinn nimmt der Körper vergleichbar einem Seismographen Verbindung mit seiner Umgebung auf: Bodenbeschaffenheit, Luft, Wasser, Temperatur, wettermäßige Stimmung oder Architektur formen die jeweilige Bewegung in Rhythmus und Emotionalität: der öffentliche Raum schafft die Choreografie.

Hinzu kommt, dass das lustvolle und unkomplizierte Arbeiten in der Gruppe wie ein Verstärker der eigenen Wahrnehmung von inneren und äußeren Welten wirkt. Das Ergebnis ist naturgemäß niemals vorhersehbar, jedoch immer eine spannende, situations-und zeitgebundene Erfahrung.

Bewegungsprofis wie Amateure sind gleichermaßen eingeladen und angesprochen. Gerade dieser Mix unterstreicht die Funktion des Tanzes und der Körpersprache als universelles Medium der Kommunikation.



 collagen37.jpg Lange Nacht der Bühnen 2010

Ort: Donaulände auf Höhe der Uecker-Skulptur: ein übergroßer Baldachin aus Eisen mit von der Decke herabhängenden Spitzen

Zeit: Sonnenuntergang / Abenddämmerung. Das wechselnde Naturlicht sowie die Geräusche vor Ort bilden die Kulisse der Bewegungs-Intervention

Mitwirkende:

Teresa Luise Grindlstrasser, freischaffende Tänzerin
Katrin Hartl, Shiatsu-Therapeutin
Dominik Hohl, Schauspieler
Moritz Kosa, Kunst-Student
Roland Richter, Mathematiker
Birgit Schober-Pointinger, Architektin
Margarete Voggenhuber, Bewegungstherapeutin
Petra Zimmerhansl

 

dscn2075.jpg Academy of the Impossible / Linz09 Kulturhauptstadt Europas

moving attack und moving for all 2008:

Die beiden Formate begreifen den Öffentlichen Raum als Anderen Körper.

In der Erforschung des Ortes / Lebensraumes werden durch Bewegung, Aktionen und Interaktionen  Spuren hinterlassen. Diese Markierung kann zart oder heftig erfolgen - in jedem Fall ist ein Zeichen gesetzt ; der Ort ist nicht mehr so unberührt wie zuvor. Umgekehrt lebt auch dieser Ort und Moment in mir.  Automatisch wird ein Erinnerungsarchiv von Orten im physischen Körper angelegt - die subjektiv erlebte Qualität der Erfahrung in Zeit und Raum wird eingespeichert. Der Körper als Gedächtnis- und Erinnerungsort.

Dialog, physische Kommunikation, Überraschung, Neugier, Hinterfragen oder Umdrehen der vermeintlich gegebenen Wirklichkeit, Überschreiten der Grenzen im sozialen Kontext und Lust am Nicht-Vorhersehbaren sind hier die vorrangigen Themen.

Der persönliche Ausdruck bildet sich im Wechselspiel von Aktion und Reaktion als Austausch von Innerer und Äußerer Welt. Es gibt keine klassische Trennlinie von Akteur und Publikum, nicht mal eine definierte Performance im gesicherten Performance-space. Die Reaktionen der Leute vor Ort bestimmen ungefragt den weiteren Verlauf der Aktionen mit und finden Eingang auf der molekularen Körper.Festplatte der Performer.

Orte- Auswahl: Pöstlingberg - Aussichtsplattform, Baustofffirma, Einkaufszentrum Lentia, Schloßberg inkl. Baustelle, Hauptbahnhof, Markt Südbahnhof, Donaulände, Platz vor Architekturforum

Orte, die nicht fotografisch dokumentiert sind - Auswahl: Polizeidirektion, Kindergarten, Seniorenzentrum, ORF Zentrum, Innenstadt, Lentos, Innenhof Altes Finanzamtsgebäude, Skulpturen vor Raiffeisenbank



Südbahnhofmarkt

Angangs richteten wir unsere Aufmerksamkeit auf den Einsatz der Füße, die möglichen Fußstellungen und die daraus resultierenden Gangarten und Körperhaltungen - die Aufmerksamkeit der Leute am Markt war uns gewiß.
Bei einer besonders freundlichen Obstverkäuferin kam der spontane Impuls:"Sei der Ingwer!", was wir sofort in der Gruppe nachzustellen versuchten. Ebenfalls zur Darstellung kamen u.a. die Flugananas und eine Zwiebel

collagen3.jpg Frachtenbahnhof 2007

Frachtenbahnhof Linz - Kegel 1

ich mußte gleich auf ihn raufsteigen, also gleich voll kotakt aufnehmen, in die dinge reingehen
die höhe und die schräge nutzen, die labilität der obersten schicht erfahren
kopfüber hängen, runterrutschen, kontrast bilden...
mit der zeit entstand in mir sowas wie ein "stein-bewußtsein" oder "brocken-gefühl"
...das licht war unglaublich, wie bestellt für diesen tag

Frachtenbahnhof Linz - Kegel 2

die für mich stärkste abfolge mit den brocken in der hand hohe emotionalität hineinlegen. ich muß mich in jeden ort hineinlegen, um ihn möglichst komplett zu spüren wanderung auf grat, abrollen. schmerz. gut. jeder unmittelbare gefühlwert ist gut


Frachtenbahnhof Linz - Sofa

da muss nochmal der Text für Sofa hin……………

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Ein Projekt mit Franz Durst / Alle Fotos: Franz Durst

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GYROKINESIS
WORKSHOP 1: 3.Mai 2014:  9.30-12.00, 13.00-15.30
/ 4.Mai 2014: 10.00-12.30, 13.30-16.00

WORKSHOP 2: 28./29.Juni 2014: 10.00-12.30, 13.30-16.00

Kosten: 120,-

Ort alle: RedSapata Tabakfabrik, Ludlgasse 19, 4020 Linz. www.redsapata.com

LAUFENDER KURS: montags, 17.15-18.30 Kosten: Einzelstunde 12,- , Zehnerblock 110,-



 

tanzhafen festival 2014:

Performance Day Lentos Kunstmuseum, 24.4.2014, 18.00 Uhr. Eintritt frei: "faszie. eine Werkschau "

Workshop Day AmarDas, 26.4.2014, 11.00-12.30 Uhr: "Dance of Air"

nähere Infos: www.redsapata.com



termine kunst:

ausstellung "TwinTown Art"

21.9.-28.10.2012
alpe-adria-galerie
theaterplatz 3
9020 klagenfurt